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Blick ins Buch
Wie Kinder lernen - Praxisleitfaden zur Persönlichkeitsentwicklung
in der frühen Kindheit
von Rainer Strätz, Sonja Damen und Katrin Betz
Die Bedeutung der ersten Lebensjahre für den Bildungsprozess eines Menschen ist in der Diskussion nach PISA auch der breiten Öffentlichkeit und der Politik deutlich geworden. Die Pädagogik der Kindheit sollte das als Chance sehen, die vielleicht so schnell nicht wiederkommt. Über die entscheidenden sechs Merkmale kindlicher Lernprozesse besteht in der Fachdiskussion weitgehende Übereinstimmung. Weniger groß ist bisher der Konsens darüber, was die spezielle Qualität von Bildungsprozessen ausmacht, also darüber, was aus Lernen Bildung macht. Das Kinder ständig lernen, ist selbstverständlich, aber sie lernen vermutlich auch Unsinn. Was also ist die besondere Qualität von Bildungsprozessen?

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Band 1: Bildung und Lernen
In den letzten Jahren wurde immer deutlicher, wie wichtig die ersten Jahre im Leben eines Menschen als grundlegende Lern- und Bildungszeit sind; nie wieder lernt ein Mensch so schnell, so viel und so leicht wie in seiner Kindheit. Allerdings hat sich auch immer klarer gezeigt, dass Kinder auf ihre Weise lernen und vielfach anders, als oft vermutet oder unterstellt wird. Eine optimale Förderung kann also nur leisten, wer die Lernformen und die Lernwege von Kindern kennt und berücksichtigt. Der erste Teil dieses Bandes beschreibt sie in systematischer Form, anhand vieler Beispiele und auf der Grundlage von Erkenntnissen aus der Pädagogik, der Entwicklungspsychologie und der Hirnforschung.
Besonders bedeutsame Erfahrungen und Lernschritte vermitteln nicht nur Wissen und Kompetenzen, sondern fördern darüber hinaus die Persönlichkeitsentwicklung und damit den Bildungsprozess eines Kindes. Was geschehen soll, damit aus Lernen Bildung werden kann, schildern die folgenden Abschnitte dieses Bandes. Bezugspunkte dabei sind die aktuelle pädagogische Fachdiskussion sowie Bildungspläne der Länder für den Elementarbereich.
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Band 2: Bildungsbereich Gestalten
Das Thema Gestalten findet sich mehr oder weniger ausgeprägt bundesweit in allen Bildungsplänen wieder. Die Bildungsbereiche in den Bildungsplänen beschreiben das pädagogische Tätigkeitsfeld, das von der Erzieherin/dem Erzieher heutzutage abverlangt wird. In der Praxis selbst erzeugen diese Anforderungen oftmals einen hohen Druck, die pädagogische Arbeit neu zu entwickeln. Doch wie? Es fehlt an Zugangswegen und Brücken, die die Ausgestaltung der Bildungsbereiche für jede Erzieherin/jeden Erzieher umsetzbar machen. Diese Zugangswege und Brücken sollen mit diesem Buch zum Bildungsbereich Gestalten eröffnet werden.
In diesem Band finden Sie theoretische und praktische Bezüge zu kindlichen Gestaltungsprozessen sowie eine umfangreiche Ideensammlung, anhand derer man sich dem Bildungsbereich Gestalten auf unterschiedlichste Weisen nähern kann.
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Qualitätsentwicklung in der Kindertagespflege
Dr. Jutta Hinke-Ruhnau
Praxis der Kindertagespflege
1. Auflage 2010
144 Seite(n)
lieferbar
Bücher Carl Link Verlag
ISBN 978-3-556-05997-5
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